Die Seite für coole Campingkids 
und solche,  die es noch werden wollen

Hier findest du alle bisher erschienen Geschichten von Charly & Coco.

Wir haben gerade einen schönen Sammelband für dich zusammengestellt.

Aber dennoch wirst du schon bald neue Geschichten hier auf der Seite finden.

Je weiter du nach unten gehst, desto älter ist die Folge. Wenn du also die erste Geschichte suchst, musst du erst einmal ganz nach unten 👇👀

 Folge 11  für dich zum Zuhören

„So gut möchte ich es auch mal haben“, lachte Greta. „Da habt ihr schon wieder Ferien!“ Sie schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Ja“, nickte Uma, „und das, wo wir doch gerade mal zwei Wochen zu Hause sind. Dieser Mann hat wirklich Hummeln im Hintern“, zwinkerte sie Gropi zu. „Aber nicht nur dieser Mann“, lachte Charly, „wir auch. Stimmt´s Coco?“ Coco bellte und nahm Charlybär ins Maul. Dann trabte er zur Haustür. „Ist ja schon gut, wir kommen ja schon.“ Gropi stand vom Esstisch auf und begann sich von Charlys Mama zu verabschieden. Und schon nach kurzer Zeit, saßen alle wieder im Auto. Den Wohnwagen hatte Charly schon gestern mit Gropi gepackt. Und heute Morgen hatte sie mit Uma noch ein großes Blech Kuchen gebacken.

Eigentlich wollten sie pünktlich zum Kaffee trinken in Bayern ankommen. Aber daraus wurde nichts. Sie standen beinahe den ganzen Nachmittag im Stau. So wurde es schon beinahe dunkel als sie auf den Hof der Familie Wölfel fuhren. Herr und Frau Wölfel waren eigentlich Milchbauern. Aber vor ein paar Jahren hatten sie eine ihrer Wiesen in einen kleinen Campingplatz verwandelt.

Kaum hatte Gropi gebremst, um Frau Wölfel Bescheid zu geben, dass sie jetzt da waren, riss Ulli die Autotür auf. „Grüß di. Schä, dass du wieder do bist“, freute sich die jüngste Tochter der Wölfels. Ulli war ganz genau so alt wie Charly, auf den Tag genau. „Ja mei, wer is´n des?“, lachte sie und wuschelte Coco durch das weiche Fell. „Grüß di, Ulli“, antwortete Charly in breitem Fränkisch, „des is mei Hund, der Coco.“ „Cool“, staunte die Ulli. Und dann machten sich die Mädchen auf den Weg in den Kuhstall. Die Katze Mimmi hatte nämlich vor zwei Wochen Junge gekriegt. Und die wollte die Charly unbedingt sehen.

Als Uma und Gropi schließlich den Wohnwagen an seinen Platz gestellt hatten war es schon dunkel. Wolfgang, Ullis Vater, fuhr mit dem Bulldog ganz nah an den Platz und schaltete das Licht ein. Dann half er Gropi beim Aufbauen des Vorzeltes. „Sodala. Dann kommt zu uns rüber. Die Kinder haben schon ein Lagerfeuer gemacht. Wir sind alle schon so gespannt. was ihr zu erzählen habt. Wir können ja leider nicht weg fahren mit den Tieren“, meinte der Bauer.